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e-mobility Infotag 2015: Elektromobilität im Rampenlicht

Flyer e-mobiity Infotag © e-mobility graz GmbH
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e-mobility Infotag © e-mobility/Lunghammer
e-mobility Infotag
© e-mobility/Lunghammer
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Elektromobilität bewegt: Die Industrie reagiert auf das steigende Interesse der Öffentlichkeit und rüstet um. Ressourcensparende Fahrzeuge und umweltbewusste Denkansätze dominieren die aktuellen Entwicklungen der Automobilbranche. Der e-mobility Infotag lud mit zahlreichen ausgestellten Fahrzeugen und Test-Möglichkeiten ein, diese Innovationen selbst zu entdecken. Gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds und Land Steiermark verwandelte die e-mobility Graz das ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum in Lang/Lebring für einen Tag zur großen Leistungsschau der Elektromobilität. Namhafte Hersteller und innovative Fortbewegungsmittel begeisterten über 500 BesucherInnen.


(Graz, 25.09.2015) "Wir sind stolz, dass wir auch in diesem Jahr eine große Bandbreite an namhaften Herstellern präsentieren konnten", resümiert der Geschäftsführer der e-mobility Graz, DI Robert Schmied. Beim e-mobility Infotag, der größten Veranstaltung Süd- und Ostösterreichs zum Thema Elektromobilität, präsentierten zahlreiche renommierte Hersteller ressourcenschonende Innovationen. Auch im dritten Jahr war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Trotz schlechten Wetters ließen sich über 500 BesucherInnen die Chance nicht entgehen, die neuesten Trends der Branche hautnah zu erleben. "Elektromobilität ist auf der Überholspur. Events wie der Infotag spielen eine wichtige Rolle, die neue Technologie im Alltag zu integrieren. Unsere Erfahrung zeigt: Wer Elektromobilität live und hautnah erlebt, entwickelt auch Vertrauen", erklärt Schmied. Schon längst Alltag ist Elektromobilität für die Holding Graz, wie Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik im Rahmen der Veranstaltung betonte: „e-mobility ist gelebte Zukunft. Als kommunaler Dienstleister ist es uns wichtig, nachhaltige Akzente für einen neuen, intelligenteren und ökologischeren Verkehr zu setzen. Deshalb betreiben wir auch heute schon einen der größten elektromobilen Fuhrparks der Steiermark."


Etablierte Hersteller präsentierten Mobilität der Zukunft
Bekannte Namen wie Audi, BMW, Mercedes, VW, Nissan, Peugeot oder Porsche präsentierten am Infotag das Neueste aus dem Feld der Elektromobilität. Branchenprimus und Innovationstreiber Tesla zeigte sich heuer besonders publikumsnah: Das neue Model S konnte auf dem Trainingsparcours vor Ort von den BesucherInnen selbst getestet werden. Ein weiteres Highlight war der Fisker Karma. Das ressourcenschonende Luxusmobil der Extraklasse lädt durch den Betrieb des Benzinmotors seinen Akku automatisch wieder auf. Begeistert zeigte sich das Publikum vom vielfach ausgezeichneten Wasserstoff-Elektro-Fahrzeug "Hyundai IX35 Fuel Cell", das mit 0 g/km CO2 Emissionen absolut umweltfreundlich fährt. Aus dem Zweiradbereich zog vor allem das Puch E-Waffenrad die Blicke auf sich, das durch sein einzigartiges Design und modernste Technologie besticht. Fahrspaß garantierte die große Auswahl im Bereich der Fun-Fahrzeuge. Ausgestellt war unter anderem der Ninebot E, der als selbstbalancierendes Fahrzeug heuer erstmals mit dabei war. Mit innovativen E-Lasten- und Transportfahrzeugen wurde für Kommunen und Gewerbetreibende ein spezielles Angebot geschaffen. Neben den aktuellen Trends aus der Fahrzeugbranche konnten sich die Besucher auch über die neuesten Technologien im Bereich der Photovoltaik informieren.


Land Steiermark: Mobilität im Einklang mit Umwelt und Klima
Das öffentliche Interesse an alternativer Energiegewinnung und Mobilität steigt. "Elektromobilität kann jede Menge zum Klimaschutz beisteuern. Daher bieten die ExpertInnen vom Land Steiermark entsprechende Information und erstklassige Beratung. Technologie der Zukunft kann bereits heute getestet werden", betonte Verkehrs- und Umweltlandesrat Jörg Leichtfried. Der Klimaschutzplan Steiermark und die Energiestrategie Steiermark geben für alternative Fahrzeugtechnologien konkrete Ziele vor. So werden Anreize für effiziente und alternative Antriebstechnologien und für die Erhöhung des Anteils emissionsfreier bzw. emissionsärmerer Fahrzeuge im Personen- und Güterverkehr gegeben.


Klimaschonende Fahrzeugflotte
Landesintern werden im Fuhrpark vermehrt Elektrofahrzeuge eingesetzt und im Betrieb getestet. Langfristig sehen die Landesstrategien eine Umstellung der Landesflotte auf klimaschonende Fahrzeuge wie z.B. Fahrzeuge mit geringerem Treibstoffverbrauch, energieeffiziente Technologien, E-Fahrzeuge, Hybride, oder mit Biotreibstoffen betriebene Fahrzeuge vor. Aktuell sind in der Steirischen Landesverwaltung zwei E-PKW und neun Elektrofahrräder im Einsatz. Unter der Klimaschutz- und Energiesparinitiative des Landes Steiermark werden in auch in Zukunft weitere Projekte zur Unterstützung von Elektromobilität eingeleitet werden. Dabei gilt es aber auch das Gesamtverkehrssystem nicht aus den Augen zu verlieren. „Die steirische Mobilität muss natürlich in Einklang mit den Zielen der Umwelt und des Klimas gebracht werden. Damit dies gelingt sind bereits bestehende Konzepte wie im Bereich der Elektromobilität aber insbesondere die des Multimodalen Verkehrs positive Ansätze. Zukünftig soll die steirische Bevölkerung dazu motiviert werden, die vielfältigen Mobilitätsangebote allen voran die des öffentlichen Verkehrs, über sanfte Mobilität (zu Fuß gehen, Radfahren) bis hin zur Elektromobilität noch stärker zu nutzen", erklärte der Landesrat.


Urbane Mobilitätslösungen für die Steiermark
Als einen wesentlichen Schlüssel für eine nachhaltigere und ökologischere Mobilitätszukunft sieht Leichtfried das Thema Innovation: „Für uns ist es besonders wichtig, dass vermehrt in neue und innovative Antriebstechnologien und Speichertechnologien investiert wird. Denn erst die Kombination zwischen Multimodalität, alternativen und umweltfreundlichen Antrieben und natürlich die Bereitstellung von klimaschonend erzeugter Energie, stellen die Grundlage für eine zukunftsfähige Verkehrsentwicklung in der Steiermark dar." Auch die e-moblility Graz entwickelte sich in den vergangenen Jahren von der reinen Förderabwicklerin für die Modellregion zu einer Technologieentwicklerin und fachkundigen Partnerin im Bereich der innovativen, urbanen Mobilitätslösungen. So konnte man sich ganzheitliches Know-how im Bereich der urbanen Mobilität aufbauen.
Die von der e-mobility Graz entwickelte Mobility Simulator-App stellt fest, ob Elektromobilität für eine Privatperson oder ein Unternehmen geeignet ist. Intelligente Algorithmen analysieren dabei das Mobilitätsverhalten und beziehen alle relevanten Fragestellungen, von Akkuleistung und Verbrauch bis hin zur bestehenden Ladeinfrastruktur, mit ein. Innovative Lösungsansätze werden auch bei der Fuhrparkorganisation eingesetzt. Das von der e-mobility Graz mitentwickelte Buchungssystem "fleetster" bietet die Möglichkeit, gesamte Fahrzeugflotten effizient zu koordinieren und integrierte E-Fahrzeuge optimal auszulasten. Die Software, die von der e-mobility Graz bereits für ihren eigenen Fuhrpark verwendet wird, steht seit rund einem Jahr Gemeinden und Unternehmen zu Verfügung. Aktiv zeigt sich die e-mobility Graz auch im Zweiradbereich. So entwickelte sie ein elektronisches Fahrradschloss, das den E-Bike-Verleih innerhalb der Modellregion und darüber hinaus künftig revolutionieren könnte. Mit Hilfe der dazugehörigen App werden verfügbare E-Fahrzeuge umgehend geortet und können bequem gebucht werden.


Elektromobilität: Bevölkerung ist optimistisch
Elektromobilität ist auch im Bewusstsein der steirischen Bevölkerung immer stärker im Kommen. Diesen positiven Trend hin zu einer nachhaltigeren und ökologischeren Mobilität bestätigt auch eine Demoskopie der e-mobility Graz unter 300 Befragten. 91 Prozent sehen Elektromobilität als wichtig für die Umwelt an. Besonders die jüngere Generation der Unter-30-Jährigen schenkt der neuen Technologie Vertrauen: 87 Prozent glauben an die Zukunft der Elektromobilität. Gesamt liegt der Wert bei 77 Prozent. Außerdem werden E-Autos von 63 Prozent der Befragten als interessante Alternative zum herkömmlichen Automobil eingestuft.


 

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