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Komfortsanierung: Wenn die Sonne Warmwasser macht

Simone Skalicki, Baumeister Michael Bartl sowie Dagmar und Rudolf Hallaczek mit den Kindern Magdalena, Johanna, Nikolaus, Maximilian und Veronika (v.l.) © Land Steiermark Zenz
Simone Skalicki, Baumeister Michael Bartl sowie Dagmar und Rudolf Hallaczek mit den Kindern Magdalena, Johanna, Nikolaus, Maximilian und Veronika (v.l.)
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Begutachteten gemeinsam den neuen Warmwasserboiler im Keller: Rudolf Hallaczek, Marcell Mörth von der Firma Wonisch und Baumeister Michael Bartl (v.l.) © Land Steiermark Zenz
Begutachteten gemeinsam den neuen Warmwasserboiler im Keller: Rudolf Hallaczek, Marcell Mörth von der Firma Wonisch und Baumeister Michael Bartl (v.l.)
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Das Haus der Familie Hallaczek liegt in Seckau in der Obersteiermark unweit der berühmten Abtei. Es wurde von den Vorbesitzern am Beginn der 1960er Jahre gebaut und erschien der jungen Familie mit ihren fünf kleinen Kindern sowohl leistbar als auch mit gut 140m2 groß genug. Ein neues Haus selbst planen und errichten wollten Dagmar und Rudolf Hallaczek nicht. „Wenn man sich anschaut, wie viel gebaut wird, und wie viele Leute bei uns in der Gegend wegziehen, ist das irgendwie eigenartig", sagt der Neo-Hausbesitzer.

Im August 2014 zogen die Hallaczeks ein, viel Zeit zum Überlegen blieb nicht. „Wir haben erst nachher gesehen, was wirklich zum Richten ist", meint die gelernte Kindergärtnerin Dagmar Hallaczek. Zuerst wurden die Fenster getauscht, glücklicherweise ging sich das noch vor dem Einzug aus. Alles andere, wie etwa die Dämmung des Daches und der obersten Geschossdecke, könne man auch im laufenden Betrieb renovieren, rät Rudolf Hallaczek. Durch die Empfehlung seiner Mutter bewarb sich die Familie um die Komfortsanierung von Ich tu's.

Genug Warmwasser für alle

Das angestrebte Ziel laut den Einreichungsunterlagen: „Das Gebäude soll weiter thermisch und ökologisch verbessert werden, um der Familie in Zukunft ein angenehmes und komfortables Wohnen - mit niedrigen Energiekosten - zu gewährleisten." Um dieses Ziel zu erreichen, sollte eigentlich die Heizung getauscht werden, doch die Energieberatung von Ich tu's zeigte, dass vor einer neuen Heizung ein Vollwärmeschutz notwendig wäre. Stattdessen wird in Zukunft eine thermische Solaranlage mit vier Kollektoren und einer Fläche von knapp über 10 m2 die Warmwasseraufbereitung unterstützen und so die Öl-Kosten deutlich reduzieren.

 

Das Dach erwies sich von der Ausrichtung und der Neigung als ideal und die Leitungen im Haus zu verlegen, war kein Problem. Das Wasser wird ab diesem Herbst daher mit der Kraft der Sonne erwärmt, ein neuer 500-Liter-Solarspeicher mit zwei Registern soll auch dann reichen, wenn die Kinder einmal größer sind. Da die Anlage gerade erst in Betrieb genommen wurde, ist es für eine erste Bilanz noch zu früh. Wohl aber merken die Bewohner des Hauses, wie positiv sich die bisherigen Sanierungsmaßnahmen ausgewirkt haben. Durch die neuen Fenster zieht es nicht mehr herein wie früher. Im heurigen heißen Sommer waren die Temperaturen im Obergeschoss wesentlich angenehmer als im Jahr davor.

„Das Wichtige bei einer Sanierung ist, dass der Mann nicht daheim ist", lacht Rudolf Hallaczek. Und seine Frau ergänzt: „Wie er nach Hause gekommen ist, war alles erledigt, sogar geputzt war schon." Der Begriff Komfortsanierung war also in jedem Fall berechtigt. Das renovierte Dach, die neuen Fenster und die neue Solaranlage bringen der Familie übrigens nicht nur mehr Behaglichkeit in den Wohnräumen, sondern auch ein sicheres Gefühl, wenn es draußen stürmt und schneit, sagt Hallaczek. Vorbei sind die Zeiten, als man im wahrsten Sinne des Wortes bei den Fenstern und bei der Eingangstür hinaus geheizt hat.

Viele Gewinner

Die nächsten geplanten Schritte im Haus der Familie sind die Dämmung der Fassade und die Umstellung der Heizung auf Pellets . Auch hier hilft die Energieberatung durch Fachleute bei der Auswahl der Materialien und der Wahl der richtigen Lösung. Selbst wenn man nicht wie Familie Hallaczek zu den großen Gewinnern der Komfortsanierung zählt, profitieren werden alle EinreicherInnen. Sie erhalten Fall umfangreiche Informationen zu Sanierungsmaßnahmen und Förderungsmöglichkeiten, zu technischen Tipps und hilfreichen nächsten Schritten. Beim Wettbewerb werden noch eine weitere Komfortsanierung und 10 Vor-Ort-Sanierungsberatungen vergeben. Komfortabel ist auch die Abwicklung: Die ausgewählten Projekte wie das in Seckau werden vom Ich tu's Team komplett organisiert, die GewinnerInnen müssen sich weder um Verhandlungen mit ausführenden Firmen, um Genehmigungen oder um die abschließende Reinigung kümmern.

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