Link zur Startseite

Familie Hierzberger-Ilgerl: Energie durch Sonnenkraft und Luftwärme

Familie Hierzberger-Ilgerl aus Graz  © Land Steiermark/Zenz
Familie Hierzberger-Ilgerl aus Graz
© Land Steiermark/Zenz
 Die neue PV-Anlage © Land Steiermark/Zenz
Die neue PV-Anlage
© Land Steiermark/Zenz
 Familie Hierzberger-Ilgerl aus Graz  © Land Steiermark/Zenz
Familie Hierzberger-Ilgerl aus Graz
© Land Steiermark/Zenz

In einem Haus im Grazer Stiftingtal, das 1987 errichtet wurde, wohnen Agnes und Günther Ilgerl mit ihrer Tochter Ulrike Hierzberger, deren Ehemann Andreas und der Enkelin in klimafreundlicher Eintracht. Das ursprüngliche Gebäude wurde sukzessive erweitert. Bis vor kurzem war eine Ölheizung in Betrieb, die mittlerweile durch eine Luftwärmepumpe ersetzt wurde. Dazu wurden die Kellerdecke und der Dachboden gedämmt und eine zweiteilige Photovoltaikanlage installiert. Das verwinkelte Dach mit vier Giebeln erlaubte an dieser Stelle nur drei Module. So wurde im Garten zusätzlich eine freistehende PV-Anlage errichtet. „Wir wollten nicht weiter in unserem Tal Abgase in die Luft pumpen", sagt Ulrike Hierzberger, über die Motive. In Summe erreicht die Anlage nun 5,2 kWp.

 

Die ersten Informationen über klimafreundliches Sanieren holte sich die Familie 2015 auf der Häuslbauermesse, danach folgte eine umfangreiche Energieberatung durch das Ich tu's Team. Nachdem die sinnvollerweise zu planenden Maßnahmen feststanden, machte der Energieberater die Grazer Familie auch auf den Wettbewerb Komfortsanierung aufmerksam, bei dem ihr Projekt tatsächlich zum Zug kam. Als der Wettbewerb entschieden wurde, war die Überraschung bei Familie Ilgerl-Hierzberger groß und die Freude noch mehr. Die Kosten für die Photovoltaik wurden übernommen, was den Hausbewohnern die Möglichkeit zu weiteren ökologischen Maßnamen bietet. Konkret denken sie an einen Speicher für die PV-Anlage und eine kleine Sonnenstrom-Tankstelle für künftige E-Mobilität.

 

Günther Ilgerl hat als früherer Betriebsleiter einer großen Gärtnerei viel Know-how im Bereich Energie und nahm sich nun vor, den Verbrauch und die Stromproduktion genau zu beobachten. Mit einem noch zu installierenden Lastmanagement-System wird in Hinkunft die Waschmaschine automatisch dann eingeschaltet, wenn die Photovoltaik am meisten Energie liefert. Erfreulich findet die Familie nach den ersten Tagen mit ihrem neuen Kleinstkraftwerk im Garten, dass die Sonne gar nicht intensiv scheinen muss, damit Strom entsteht. Da das Stiftingtal aufgrund seiner Lage oft mit Schönwetter punkten kann, ist man zuversichtlich, auch im Winter ausreichend Energie zu „ernten".

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).