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Komfortsanierung: Zitherspielen ohne Zittern

Familie Greimel aus Passail © Land Steiermark/Zenz
Familie Greimel aus Passail
© Land Steiermark/Zenz
Zither © Land Steiermark/Zenz
Zither
© Land Steiermark/Zenz
Familie Greimel aus Passail © Land Steiermark/Zenz
Familie Greimel aus Passail
© Land Steiermark/Zenz
Dämmung der Kellerdecke © Land Steiermark/Zenz
Dämmung der Kellerdecke
© Land Steiermark/Zenz

Der Besuch in Passail bei Priska Greimel, ihrer Tochter Priska Stark und Schwiegersohn Manfred Stark, verläuft außergewöhnlich. Zuerst zeigt uns der Hausherr seine beiden Motorräder, dann bewundert das Ich tu's Team den wunderschönen Garten und schließlich spielt Frau Greimel auf der Zither die Titelmelodie des Filmklassikers „Der dritte Mann".

 

Der eigentliche Anlass der Besichtigung ist freilich der Keller, dessen Decke vor kurzem mit 12 cm Dämmung auf Hanf-Basis optimiert wurde. Insgesamt wurde eine beachtliche Fläche von 138 m2 gedämmt. Seither ist das Erdgeschoss angenehm temperiert und auch die Geräuschentwicklung im Haus hat sich stark verbessert, sagt Priska Greimel. Sie hört nicht mehr das Wasser rauschen, wenn die Bewohner im Obergeschoß das Bad benutzen. Und sie freut sich schon auf den Winter, wenn sie im Erdgeschoß keinen kalten Boden mehr unter ihren Füßen ertragen muss und sie beim täglichen Musizieren keine zusätzliche Decke benötigt.

 

Priska Greimel war es auch, die das Projekt der Familie für den Wettbewerb Komfortsanierung anmeldete. Mit verantwortlich war übrigens die örtliche Bank. Dort hatte eine Mitarbeiterin Frau Greimel gleich mehrfach auf die Chance hingewiesen, das Sanierungsvorhaben einzureichen. „Mein Wohnzimmer war im Winter immer kalt, denn die Garage darunter ist so groß und die Heizung im Keller mag ich nicht laufen lassen", sagt Priska Greimel über ihr Motiv. „Aber ohne meine zwei Kinder hätte ich das nicht gemacht", sagt die pensionierte Wirtin. Eigentlich hatte ja niemand im Haus mit der positiven Nachricht gerechnet. „Ich gewinne doch sonst nie was", sagt Priska Greimel. Mit der ausführenden Firma ist die Familie hochzufrieden, auch die gesamte Abwicklung beurteilt sie sehr positiv. Auch wenn sich nicht leugnen lässt, dass es bei so einem Vorhaben nicht immer ruhig und blitzsauber zugehen kann.

 

Das Haus in Passail, erbaut 1981, wird mit Fernwärme, Öl und Holz beheizt. Zwar könnte sich der Schwiegersohn sehr gut eine zusätzliche Solaranlage vorstellen, aber Priska Greimel wehrt ab. Sie möchte weder ihr Dach noch ihren Garten verbauen. Vielleicht überzeugt sie die Heizbilanz nach dem ersten Winter aber davon, dass weitere Klimaschutzmaßnahmen sich rasch rechnen würden.

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