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„Klimawandel im Spannungsfeld zwischen Konsum und Ressourcenbedarf“

Nachbericht zum 5. Steirischen Klimaforum in Leoben am 8.11.2017

v.l.n.r.: LAbg. Helga Ahrer, Klimaschutzkoordinatorin Mag. Andrea Gössinger-Wieser, DI Dr. Gerfried Jungmeier (JR), MMAg. Katrin Brugger, DI Dr. Antrekowitsch Jürgen (Montanuni Leoben), DI Dr. Stefan Griesser (Inteco) © Heide Spitzer, CCCA
v.l.n.r.: LAbg. Helga Ahrer, Klimaschutzkoordinatorin Mag. Andrea Gössinger-Wieser, DI Dr. Gerfried Jungmeier (JR), MMAg. Katrin Brugger, DI Dr. Antrekowitsch Jürgen (Montanuni Leoben), DI Dr. Stefan Griesser (Inteco)
© Heide Spitzer, CCCA

Der Klimawandel stellt uns vor immer größere Herausforderungen, die auf regionaler Ebene in Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure beantwortet werden müssen. Studien zeigen, dass die Steiermark bereits jetzt sensibel auf klimatische Veränderungen reagiert und auch in Zukunft reagieren wird.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, hat das Climate Change Centre Austria (CCCA) ein partizipatives Workshopformat unter dem Namen „Steirisches Klimaforum" entwickelt, das im Auftrag des Landes Steiermark durchgeführt wurde. Im Dialog zwischen verschiedensten VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Interessensvertretungen und Zivilgesellschaft wurden gemeinsam für die Steiermark relevante Themen präsentiert und diskutiert.

Ziel des Steirischen Klimaforums ist es, aktuelle Forschungsresultate aus der Wissenschaft für Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft aufzubereiten und vorzustellen und darüber hinaus auch den Raum für den Dialog zwischen Wissenschaft und Anwendung zu schaffen und einen diesbezüglichen Prozess zu begleiten. Diese Ziele fügen sich in die Strategie des Landes Steiermark, Handlungen zum Klimaschutz zu aktivieren, und in die Ausrichtung des CCCA, Forschungsleistungen sichtbarer zu machen und den inter- und transdisziplinären Austausch zu stärken.

 

Mit der Veranstaltung in Leoben wurde  dieses Klimaforum erstmals außerhalb von Graz abgehalten, um verstärkt auch regionale Ideen und Interessen einzubinden. Inhaltlich wurde dabei auf die Bedeutsamkeit und v.a. den Mangel an Rohstoffen und der Möglichkeiten der effizienten Nutzung hingewiesen (Antrekowitsch : Ressourcenbedarf und Klimaschutz bzw. Griesser:  Wachstum vs. Ressourcenschinung und Energieeinsparung in der Steiermark). Des weiteren wurden Einblicke in die aktuelle Treibhausgassituation der Steiermark (Gössinger-Wieser) gegeben und neuste Studien zu Emissionen von Produkten (Jungmeier Hauptaussagen zur konsumbasierten Treibhausgasbilanz)dargestellt werden.

Für uns ist es wichtig , dass dieses Klimaforum den Wissensaustausch zw. den Zielgruppen stärkt und über gemeinsame Maßnahmen für die Zukunft im Sinne des Klimaschutzes nachgedacht wird.

Das Land Steiermark bemüht sich mit seinen Klima- und Energiestrategien dem Klimaabkommen von Paris gerecht zu werden und versucht dabei insbesondere den Bereich der Wissenschaft und Forschung zu unterstützen.  

 

Kontakt

Für nähere Informationen zur Veranstaltung können Sie sich gerne an uns wenden:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Referat Energietechnik und Klimaschutz

Mag. Adelheid Weiland

Telefon: 0316/877-2428

Mail: adelheid.weiland(AT)stmk.gv.at


Graz, 20. November 2017

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