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Ich tu’s PartnerIn: Olachgut, St. Georgen bei Murau

. © Olachgut, F. Pabst
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© Olachgut, F. Pabst
Das Murtal ist zur beliebten Urlaubsregion in der Steiermark geworden. Einer der Leitbetriebe setzt nicht nur auf vielfältige Angebote für die Gäste, sondern vor allem auch auf Energieautarkie. Das Olachgut, geführt von Familie Feiel, ist besonders für Campingurlauber und für Tierfreunde eine ausgezeichnete Adresse. Für Kurzentschlossene gibt es an dieser Stelle freilich eine ernüchternde Nachricht: Ein halbes Jahr vorher sollte man seinen Sommerurlaub im Olachgut schon fixieren. Außer man campt gerne, in diesem Fall gibt es auch kurzfristig noch Übernachtungsmöglichkeiten auf einem der schönsten und gepflegtesten Plätze des Landes. Oder man wählt eine Zeit außerhalb der Hochsaison aus, das Olachgut bietet auch im Herbst und Winter viel Abwechslung. Das Areal samt Infrastruktur ist weitgehend barrierefrei errichtet. Einige Appartements und Bungalows wurden speziell für RollstuhlfahrerInnen adaptiert.

Vor allem Kinder werden die Zeit am Olachgut sicherlich lange in bester Erinnerung behalten. Kühe, Schweine, selten gewordene Rassen wie die steirische Scheckenziege, das Murbodnerrind und das Pinzgauerrind, Zackenschafe oder Kärntner Brillenschafe, zudem Katzen, Hasen und Laufenten findet man am großzügig angelegten Gelände. Im Mittelpunkt aber stehen die Pferde. Hier gibt es vom Haflinger über das Warmblut bis zum Pony viele Tiere zum Kennenlernen. Mindestens einmal im Jahr lockt auch ein Vielseitigkeitsturnier Gäste an.

Spannend ist vor allem auch die Verbindung von Ökonomie und Ökologie am Olachgut. Die Hackschnitzel für die Heizung kommen aus dem eigenen Wald, das Warmwasser wird selbst produziert und Familie Feiel besitzt außerdem eine Eigenstromerzeugung mit einer imposanten Leistung von 110 kW, die demnächst um weitere 70 kW erweitert werden soll. Zum Gut gehören auch eine Quelle und eine eigene Kläranlage. Viel autarker geht es wirklich nicht. Heimo Feiel sagt über seine Intentionen: „Unser Credo war immer, dass wir nicht nur unseren Wald und unser Wasser nutzen, sondern auch die Dachflächen. Dafür haben wir auch einen Trafo errichtet. Derzeit speisen wir noch einen Großteil des Stroms ins Netz ein, aber die neuen Speichermöglichkeiten für Photovoltaik werden natürlich auch für uns interessant."

Linktipp:

Externe Verknüpfung  Das Olachgut im Netz

 

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