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Ich tu’s Partner: BikeCityGuide Apps GmbH

© BikeCityGuide Apps 
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2011 beschlossen Daniel Kofler und Andreas Stückl, zwei Fahrradkuriere, gemeinsam ein Start-up ins Leben zu rufen. Das Ziel: Mit Hilfe neuer Technologien mehr Menschen zum Radfahren in der Stadt bewegen. Der Weg: Auf Basis offen zugänglicher und oft genug auch selbst erstellter und überprüfter Daten die beste Verbindung von A nach B für RadfahrerInnen zu zeigen. Jeder, der schon einmal mit dem Zweirad unterwegs war, weiß schließlich: Der schnellste und breiteste Weg ist nicht per se auch der angenehmste.

Die entsprechende Smartphone-Applikation, die dem Grazer Unternehmen BikeCityGuide Apps den Namen gab, gibt es nunmehr bereits als Kartenpaket für mehr als 50 Städte in Europa. Mit Unterstützung von Stadt Graz und Land Steiermark ist die heimische Version übrigens kostenlos erhältlich, in der Regel zahlt man für ein Stadtpaket knapp über 4 Euro.

Finn hält das Handy fest

Heute hat das Unternehmen ein Team von 25 MitarbeiterInnen und ist außer in Graz auch in Berlin und demnächst in London mit einem Büro vertreten. Neben der App entstehen neue Geschäftsfelder und Kommunikationsmedien rund um das Thema „urbanes Radfahren". Ein weiteres Beispiel für den Ideenreichtum ist die Smartphone-Halterung Finn, die die Verwendung der Apps am Rad erleichtert und die auch für Firmen und Kongresse als Werbemittel eingesetzt werden kann.

Die Daten über die absolvierten Radstrecken werden mit der App in anonymisierter Form gesammelt, um so die Streckenführung weiter verbessern zu können. Für Stadtverwaltungen sind diese Informationen ebenfalls von Bedeutung, wenn es um die Planung neuer Radwege geht. Auf Wunsch können die UserInnen ihre Daten natürlich auch selbst einsehen und so zum Beispiel herausfinden, wie viele Kilometer sie täglich absolvieren. Die App verfügt über ein Navigationssystem, einen Routenplaner und präzise Sprachansagen, ähnlich wie man das aus dem Auto kennt. Ein großer Zusatznutzen ergibt sich dadurch, dass die Funktionsweise auch ohne aktive Internetverbindung gegeben ist, was Akku und Datenvolumen spart.

Ausgezeichnet

Dass das Projekt sich auch international durchsetzen kann, zeigen einige der Prämierungen, die das Grazer Team in den vergangenen Jahren feiern konnte. Als da wären etwa die „European Satellite Navigation Competition" 2012 mit dem Titel Regional Winner Austria und der „Apps for Europe Award" mit dem Jury-Preis 2014. Finn bekam 2014 den Eurobike Award in der Kategorie Accessoires.

Nicht nur für Einheimische ist die App übrigens nützlich, auch TouristInnen werden die sanfte und smarte Art der Fortbewegung in den Städten zu schätzen wissen. BikeCityGuide Apps selbst plant bereits für die Zukunft und verfolgt derzeit mehrere Forschungsprojekte. Wer Aufnahme im stetig wachsenden Team finden will, sollte neben fachlichem Know-how vor allem eines mitbringen: Gelebte Begeisterung fürs Radfahren.

Linktipps:

Externe Verknüpfung Website des Unternehmens

Externe Verknüpfung Finn, die smarte Halterung

Externe Verknüpfung Neues über das Projekt auf dem Blog

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